Nachweis von antigentragenden Blutzellen einschließlich Zellfragmenten in verschieden hergestellten humanen Plasmen und ihre Bewertung für die immunologische Verträglichkeit für den Plasmaaustausch bei TTP

Wurm, Karin

Zielstellung dieser Promotion war, ob humanes Blutplasma unabhängig vom Herstellungsverfahren frei von Blutzellen einschließlich Zellbruchstücken ist. Kontaminierte Plasmen mit antigenhaltigen Reststrukturen stellen ein Transfusionsrisiko für Patienten dar, insbesondere bei Erkrankungen wie TTP mit einem hohen Bedarf an Plasmapräparaten. Es wurden hierfür Plasmen durch elf verschiedene Herstellungsverfahren mittels präparativer Apherese sowie aus der Vollblutherstellung gewonnen und anschließend die Restzellen am Blutbildautomaten Cell-Dyn 4000 gemessen bzw. erfolgte der Nachweis von Zellbruchstücken mit dem Immunoassay nach dem Testprinzip des MAIPA unter Nutzung von monoklonalen Antikörpern. Die Ergebnisse differierten zwischen den verschiedenen Herstellungsverfahren deutlich und konnten entsprechend nach den Separationstechniken in drei Gruppen eingeteilt werden: 1. Alleinige Zentrifugation, 2. Zentrifugation mit Membranfiltration und 3. Vollblutfiltration. Letztlich kann man sagen, dass Verfahren mit Auftrennung der Blutkomponenten durch Zentrifugation einen deutlich höheren Antigenbestandteil aufweisen als Plasmaprodukte mit zusätzlicher Membranfiltration.

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Wurm, Karin: Nachweis von antigentragenden Blutzellen einschließlich Zellfragmenten in verschieden hergestellten humanen Plasmen und ihre Bewertung für die immunologische Verträglichkeit für den Plasmaaustausch bei TTP. 2006.

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