Der Effekt von Coffein auf die Autoregulation von retinalen Arteriolen

Marcus, Anke GND

Wie sich an den Absatzzahlen des Kaffeemarktes zeigt, erfreut sich neben Nikotin und Alkohol auch eine Vielzahl von Kaffeegetränken als Genussmittel großer Beliebtheit. Nach Angaben des Deutschen Kaffee-Verbandes wurden im Jahr 2003 in Deutschland 532.030 Tonnen Rohkaffee umgesetzt. Der Verbrauch pro Kopf der Bevölkerung betrug 158 Liter. Das im Kaffee enthaltene Coffein hat ein breites Wirkungsspektrum, nachfolgend seien einige wichtige Effekte genannt. Coffein wirkt in niedrigeren Konzentrationen anregend auf die Psyche, den Antrieb und steigert Konzentrationsvermögen und Aufmerksamkeit. Am Herz bewirkt Coffein eine Zunahme von Kontraktionskraft, Herzfrequenz und Herzauswurfleistung. In Abhängigkeit der aufgenommenen Coffeinmenge kann es sowohl zu einem Blutdruckanstieg als auch zu einer Blutdrucksenkung kommen. In der glatten Muskulatur der Bronchien wirkt Coffein erschlaffend. Eine direkte Wirkung des Coffeins auf die glatte Muskulatur bewirkt bei Nieren-, Herz- und peripheren Gefässen eine Erweiterung, bei den Hirngefässen jedoch eine Verengung. In der vorliegenden Arbeit sollten coffeinvermittelte Effekte speziell an der Durchblutung des Auges nachgewiesen werden. Mit dem Retinal Vessel Analyzer steht erstmals ein Gerät zur Verfügung, das eine nichtinvasive „online“ Untersuchung der myogenen Gefäßantwort am Auge zum Beispiel auf Blutdrucksteigerung ermöglicht.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Marcus, Anke: Der Effekt von Coffein auf die Autoregulation von retinalen Arteriolen. 2005.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export