Magnetresonanztomographie der weiblichen Brust : Wertigkeit von Befunden in der T2-Wichtung; retrospektive Studie mit histopathologischer Korrelation

Simon, Anke

Die T2-Wichtung gehört heute noch immer nicht zum Untersuchungsprotokoll vieler Institute. Die von uns im T2-w Bild evaluierten Kriterien Signalintensität, Tumorausläufer (Root-sign, Hook-sign), Ödem lassen allein betrachtet, trotz statistischer Signifikanzen, keine hinreichenden differentialdiagnostischen Aussagen zu. In der Zusammenschau aller MR-Befunde bringt die Berücksichtung der T2-Charakteristika neben den etablierten Kriterien der T1-Wichtung einen Zugewinn an diagnostischer Sicherheit. Neben der Dignitätsbeurteilung erlaubt die T2-Wichtung MR-morphologische Aussagen bei Patientinnen mit Mamillensekretion und zum Einfluß der Hormonersatz-therapie auf die weibliche Brust. Insbesondere bei in der T1-Wichtung uneindeutigen Befunden liefert die T2-Wichtung wichtige Zusatzinformationen und sollte daher in ein Standardprotokoll aufgenommen werden.

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Simon, Anke: Magnetresonanztomographie der weiblichen Brust. Wertigkeit von Befunden in der T2-Wichtung; retrospektive Studie mit histopathologischer Korrelation. 2005.

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