Johann Friedrich und die Bücher : Ausstellung zum 500. Geburstag

Joachim Bauer

Als am 19. März 1548 die "Hohe Schule" zu Jena festlich eröffnet wurde, fanden die hier versammelten Studenten und Professoren keinen Konfortabel eingerichteten Studienort vor. Es mangelte an allem, worüber man zuvor in Überfluß verfügte. Doch die Niederlage des ernestinischen Kurfürsten Johann Friedrich im Krieg gegen Kaiser Karl V. 1547 hatte neben der Anerkennung der Kurwürde aucg den Verzicht auf die alte Universität Wittenberg zur Folge. Es gelang dem Fürsten lediglich seine ererbte, liebevoll gepflegte und durch sein Bemühen ständig erweiterte kurfürstliche Bibibliothek, "Bibliotheca Electoralis" aus dem alten Wittenberg als persönlichen Besitz mitzunehmen. Wenige Jahre später standen den Professoren der Hohen Schule in Jena große Teile der kurfürstlichen Bibliothek zur Verfügung. Die Bücher aus der"Bibliotheca Electoralis" bilden noch heute den wertvollen Kern der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB)in Jena. Aus Anlass des 500. Geburtstags von Kurfürst Johann Friedrich präsentierte die ThULB eine Ausstellung, die sich einer wenig beachteten Facette im Leben des Kurfürsten, seiner Beziehung zu Büchern widmete.

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Bauer, Joachim: Johann Friedrich und die Bücher. Ausstellung zum 500. Geburstag. 2004.

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