Informatik der digitalen Medien (12) - Zugang zum Internet und Internetorganisationen

Sack, Harald

Um als Privat-Anwender Zugang zum Internet zu erlangen, bedient man sich in der Regel eines dedizierten Zugangsnetzwerks -- z.B. des Telefonnetzes -- um über einen Provider ins Internet weitervermittelt zu werden. Die klassische analoge Telefonleitung macht eine Digital/Analog-Wandlung der übertragenen Information notwendig. Diese Aufgabe wird von sogenannten Modems (von MOdulation<->DEModulation) übernommen. Da aber im Zuge der Modernisierung des Telefonnetzes zunehmend digitale Leitungsvermittlungen installiert werden, etabliert sich derzeit ein schnellerer, digitaler Standard: die Digital Subscriber Line (DSL). Daneben werden ebenfalls Strom- und Kabelnetze als Zugangsnetzwerk zum Internet genutzt. Im Internet gibt es keine zentrale Regulierungsinstanz, die länderübergreifend die Entwicklung des Internets steuert. Vielmehr wird diese Aufgabe von einer Reihe von Organisationen übernommen, die sich aus den Mitgliedern der Internetgemeinde zusammensetzt und die ein klares Regelwerk verfasst haben, wie und auf welche Weise die Entwicklung und die Organisation des Internets gelenkt werden soll. Dabei arbeiten diese Organisationen geradezu basisdemokratisch, da jeder Internet-Nutzer die Möglichkeit hat, auf den Standardisierungsprozess Einfluss zu nehmen und sich zu beteiligen.

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Sack, Harald: Informatik der digitalen Medien (12) - Zugang zum Internet und Internetorganisationen. 2004.

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