Depressive Störungen in der Postmenopause und die Rolle der Hormonersatztherapie

Rudolph, Ina

Grundlage der Dissertation ist eine von der Autorin konzipierte und geleitete randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte klinische Studie zum Einfluss der kontinuierlich-kombinierten Hormonersatztherapie über 24 Wochen auf die Depressionsstärke und die Lebensqualität depressiver postmenopausaler Frauen. Es sollten weiterhin Aussagen über die klinische Relevanz des Behandlungseffektes getroffen werden. Das Arzturteil über die therapeutische Wirksamkeit und unerwünschte Wirkungen der Behandlung wurde dabei berücksichtigt. Im Rahmen der Dissertation wurde darüber hinaus der Frage nachgegangen, ob die Veränderung der Depressionsstärke unter Behandlung von der Veränderung vasomotorischer Beschwerden und Schlafstörungen oder von einer positiven Anamnese für "estrogenabhängige depressive Störungen" (prämenstruelles Syndrom [PMS] und/oder postnatale Depression [PND]) in der fertilen Lebensphase abhängig ist. Insgesamt 129 postmenopausale Frauen im Alter von 48-65 Jahren mit einer leichten bis moderaten depressiven Episode nach ICD-10: F32.0, F32.1 im Rahmen des postmenopausalen Syndroms (ICD-10: N95.1) und einem Ausgangswert in der Hamilton Depression Skala [HAMD] > 16 wurden in die klinische Studie eingeschlossen.

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Rudolph, Ina: Depressive Störungen in der Postmenopause und die Rolle der Hormonersatztherapie. 2004.

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