Untersuchungen einer Befilmungsmöglichkeit fester Arzneiformen mit modifizierten Triglycerid-Dispersionen

Schaal, Gernot

In der Arbeit wird die Entwicklung eines neuen Befilmungskonzeptes für feste Arzneiformen auf der Basis des Triglycerids Trilaurin beschrieben. In der wässrigen Befilmungsrezeptur liegt das dispergierte Trilaurin bei Raumtemperatur als unterkühlte Schmelze vor. Mit Soja-Phospholipid kann man so bis zu 25 % Trilaurin mittels Hochdruck-Homogenisation in Wasser dispergieren. Für die Verbesserung der mechanischen Eigenschaften im Hinblick auf eine Befilmung kann man diesen Dispersionen eine wässrige Polyvinylalkohol-Lösung zusetzen, ohne dass dadurch deren Stabilität bezüglich der unterdrückten Kristallisation bzw. der mittlerer Partikelgröße herabgesetzt wird. Darüber hinaus ist auch eine direkte Stabilisierung dispergierten Trilaurins (20 %) mit Polyvinylalkohol (mindestens 10 % Mowiol 3-83) möglich, wobei die Rezepturen bei Raumtemperatur bis zu 24 Monate lagerstabil sind und auch kurzzeitig Temperaturschwankungen ausgesetzt werden können, ohne dass dadurch deren Stabilität beeinflusst wird. Die Dispersionen können zur Befilmung fester Arzneiformen in der Wirbelschicht eingesetzt werden und durch die protektiven Eigenschaften des Überzuges bietet sich ein Einsatz bei Problemarzneistoffen an.

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Schaal, Gernot: Untersuchungen einer Befilmungsmöglichkeit fester Arzneiformen mit modifizierten Triglycerid-Dispersionen. 2004.

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