Entwicklung und Erprobung nicht-invasiver Biomarker-Techniken für funktionelle Assays : Erfassung molekularer Parameter der Karzinogenese

Oßwald, Kerstin

Epidemiologische Untersuchungen weisen einerseits enge Zusammenhänge zwischen den Lebensgewohnheiten und der Krebsentstehung auf, andererseits existieren kontroverse Ergebnisse. Biomarker als experimentelle molekulare Parameter können Hinweise auf ein mögliches Risiko bzw. auf präventive Effekte geben. Die Untersuchung der Fezes repräsentiert einen der besten verfügbaren nicht-invasiven Wege, um die Exposition der Kolonmukosa mit exogen zugeführten sowie endogen metabolisierten Substanzen zu bestimmen, wobei die fäkale Genotoxizität ein potentielles Bindeglied zwischen ernährungsrelevanten Genotoxinen und dem Kolonkarzinom darstellt. In den durchgeführten Untersuchungen wurde der Comet-Assay als Methode zur Detektion der Genotoxizität von Fezeswasser etabliert, Basisdaten eruiert und in Interventionsstudien angewandt. Abgeschilferte humane Zellen aus verschiedenen humanen Proben stellen eine ideale Quelle dar, nicht-invasiv an humanes Zellmaterial zu gelangen. Die Separation verschiedener humaner Zellen aus Fezes, Urin und oralen Mundspülproben wurde in der vorliegenden Arbeit angestrebt, um diese näher zu charakterisieren und in nachfolgende Biomarker-Testsysteme einzubringen.

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Oßwald, Kerstin: Entwicklung und Erprobung nicht-invasiver Biomarker-Techniken für funktionelle Assays. Erfassung molekularer Parameter der Karzinogenese. 2003.

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