Einfluss kurzkettiger Fettsäuren und sekundärer Pflanzenstoffe auf den Glutathion S-Transferasen - Status im Kolon

Ebert, Miriam

Ein möglicher Mechanismus in der Krebsprävention ist die Induktion körpereigener Schutzsysteme, zu denen die Glutathion S-Transferasen (GST) als wichtige Phase-II-Enzyme zählen. In der vorliegenden Arbeit wurde die Wirkung von kurzkettigen Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen mit antikarzinogenem Potential auf die Expression und Aktivität der cytosolischen GSTs im Kolon untersucht. Als Basis für die Untersuchungen wurde der GST-Status im Kolongewebe von 15 Patienten bestimmt. Die Experimente zur Induktion, welche an Zellmodellen (Kolontumorzelllinien, primäre Kolonfibroblastenkulturen) durchgeführt wurden, zeigten, dass die GSTs durch Butyrat und grünen Teeextrakt induzierbar sind. Die abschließenden Untersuchungen zu den funktionellen Konsequenzen eines erhöhten GST-Status ergaben eine deutlich verminderte Genotoxizität von 4-Hydroxy-2-nonenal in Zellen mit induzierter GST, was auf die Stimulierung der Entgiftungskapazität der GST zurückgeführt werden kann.

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Ebert, Miriam: Einfluss kurzkettiger Fettsäuren und sekundärer Pflanzenstoffe auf den Glutathion S-Transferasen - Status im Kolon. 2003.

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