Incorporation of tin in glass melts

Benne, Darja

Der Einbau von Zinn in Glasschmelzen wurde anhand elektrochemischer Messmethoden in einem Temperaturbereich von 1000-1600°C und 119Sn-Mößbauerspektroskopie untersucht. Thermodynamische Daten, Diffusionskoeffizienten, Debye-Temperaturen, sowie Mößbauerparameter wurden in Abhängigkeit der Zusammensetzung in Silicaten und Alumosilicaten bestimmt. Hierfür wurde die Alkalikonzentration, die Art des Alkalioxids, die Erdalkalikonzentration, die Art des Erdalkalioxids und die Aluminiumoxidkonzentration variiert. Als wesentliches Ergebnis konnte gezeigt werden, dass eine zunehmende Stabilisierung von Sn4+-Ionen mit steigender Natriumoxidkonzentration erfolgt. Mit zunehmender Aluminiumoxidkonzentration hingegen erfolgt eine Destabilisierung von Sn4+-Ionen. Diese Abhängigkeiten wurden wie folgt erklärt: Sn4+-Ionen werden in den untersuchten Zusammensetzungen als [SnO6]2--Komplexe, die von Na+-Ionen stabilisiert werden, eingebaut.

Vorschau

Zitieren

Zitierform:

Benne, Darja: Incorporation of tin in glass melts. 2003.

Zugriffsstatistik

Gesamt:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:
12 Monate:
Volltextzugriffe:
Metadatenansicht:

Grafik öffnen

Export