Interaktionen zwischen T-Helfer-Zellen und Synoviozyten im experimentellen Arthritismodell

Hückel, Marion

Die Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die bevorzugt die Gelenke befällt. Sie ist begleitet von autoimmunen Prozessen, die zur Destruktion von Knorpel- und Knochenmatrix führen. An der Realisierung der Knorpelerosion sind stimulierte Synoviozyten (Fibroblasten der Gelenkinnenhaut) durch Sekretion von Matrixmetalloproteasen stark beteiligt. Unter den ins Gelenk infiltrierenden Immunzellen befinden sich vorwiegend T-Helfer(Th)-Zellen. Durch den direkten Kontakt der Th-Zellen mit Synoviozyten können im Gelenk Interaktionen stattfinden, die den Entzündungs- und Destruktionsprozess aufrechterhalten. Ziel dieser Arbeit war, diese Interaktionen in vitro in einem Modell zu untersuchen und zu charakterisieren, um mögliche Ansatzpunkte für zukünftige Therapien entwickeln zu können. Da man bei der der Rheumatoiden Arthritis eine Dominanz von Th-Zellen des Th1-Typs nachgewiesen hat, wurde ferner deren Einfluss auf Synoviozyten im Vergleich zu Th2-Zellen sowie die Modulierbarkeit der Interaktionen durch Zytokinzusatz untersucht.

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Hückel, Marion: Interaktionen zwischen T-Helfer-Zellen und Synoviozyten im experimentellen Arthritismodell. 2003.

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