Einfluss von Nitroglyzerin und Atosiban auf den Plazentametabolismus und ihr plazentarer Übertritt in der doppelseitigen in vitro Perfusion humaner Plazentakotyledone

Egbe, Anne

In der vorliegenden Arbeit ist die Methode der doppelseitigen in vitro Perfusion eines isolierten Plazentakotyledons nach Schneider und Huch (1982) verwendet wurden. Der maternale Kreislauf wurde entweder mit 400 ng/ml Atosiban (n=10) oder 2 µg/ml Glyceroltrinitrat (n=10) perfundiert und der transplazentare Übertritt der beiden Tokolytika, der Glukoseverbrauch, die Laktatproduktion, die ß-HCG-Synthese, der Sauerstoffverbrauch und -transfer in die fetale Zirkulation bestimmt. Beide Pharmaka haben keinen Einfluss auf den plazentaren Kohlehydratstoffwechsel und beeinflussen auch die Proteinsyntheseleistung des Kotyledons nicht. Glyceroltrinitrat tritt schnell und leicht in das fetale Kompartiment über und vermag über Perfusionsdruckminderung den Sauerstofftransfer zum Feten zu verbessern. Atosiban hingegen permeiert nur langsam und in geringen Mengen die Plazenta. Die in der vorliegenden Arbeit beschriebenen Ergebnisse befürworten eine breite klinische Anwendung der untersuchten tokolytischen Pharmaka.

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Egbe, Anne: Einfluss von Nitroglyzerin und Atosiban auf den Plazentametabolismus und ihr plazentarer Übertritt in der doppelseitigen in vitro Perfusion humaner Plazentakotyledone. 2003.

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