Oxalamidin-Typ-Liganden zum Aufbau mono-, bi- und tetranuclearer Komplexe mit redoxaktiven Übergangsmetallen

Böttcher, Lars GND

Oxalamidine sind spezielle Derivate der Oxalsäure, die aufgrund ihrer vier Stickstoffdonoratome als multifunktionelle Liganden in der Metallorgano- und Komplexchemie eingesetzt werden können. So reagieren sie in ihrer protonierten Form mit geeigneten Metallprecursoren unter Bildung mononuclearer Verbindungen, in denen das Metallzentrum an die 1,4-Diazadieneinheit koordiniert. Eine Besonderheit stellt die Möglichkeit der gekoppelten Kation-/Anionkoordination dar. Nach Deprotonierung der Oxalamidine mit geeigneten Basen und Umsetzung mit Metallverbindungen lassen sich eine große Anzahl binuclearer Oxalamidinatkomplexe darstellen. Durch die Wahl geeigneter Reaktionsbedingungen sind auch tetranucleare Komplexe zugänglich, in denen das Oxalamidinat als verbrückender Ligand fungiert.

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Böttcher, Lars: Oxalamidin-Typ-Liganden zum Aufbau mono-, bi- und tetranuclearer Komplexe mit redoxaktiven Übergangsmetallen. 2003.

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