Klinische Untersuchungen zur Parodontitistherapie mit Handinstrumenten und dem neuen Ultraschallgeraet "VECTOR®"

Börner, Dieter GND

Ziel dieser Untersuchung war es festzustellen, ob das neuartige Ultraschallgerät "VECTOR®" (Fa. Dürr Dental) zur Parodontitistherapie geeignet ist und ob die Ergebnisse vergleichbar denen einer Handkürettage mit Gracey-Kürette sind. Durch einen Resonanzring gelingt es, die Energie in eine reine Auf- und Abwärtsbewegung des Arbeitsendes umzuwandeln und so die Nachteile herkömmlicher Ultraschallgeräte (unkontrolliertes Aufschwingen des Arbeitsendes, Gefahr der Wurzelschädigung, Erwärmung, Aerosolbildung) zuverlässig zu vermeiden. Im einzeitigen Verfahren wurden 118 Patienten mit chronischer und aggressiver Parodontitis behandelt (52 mit Handinstrumenten, 66 mit VECTOR®) und die Parameter Sondierungsblutung, Sondierungstiefe (6-Punkt-Messung) und Zahnlockerung erhoben (Nachuntersuchung nach ½ Jahr). Obwohl die Ergebnisse mit dem Vectorgerät geringfügig schlechter sind, liegen die mittleren Sondierungstiefen nach Therapie in beiden Gruppen unter den als behandlungsbedürftig angesehenen 3,5 mm. Das Vectorsystem ist aufgrund des schonenden Vorgehens insbesondere geeignet für ängstliche Patienten und für überkronte Zähne, da empfindliche Restaurationsränder geschont werden. Die Belastung für den Behandler ist deutlich reduziert und der Patient könnte besser zur Teilnahme am Recall motiviert werden.

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Börner, Dieter: Klinische Untersuchungen zur Parodontitistherapie mit Handinstrumenten und dem neuen Ultraschallgeraet "VECTOR®". 2003.

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