Powered by MyCoRe


Titel:Levelling the playing field durch staatliche Beihilfen bei differierender Unternehmensmobilität
Autoren:Dr. rer. pol. Steinrücken, Torsten [Autor]
Dr. Jaenichen, Sebastian [Autor]
Dateien:
[Dateien anzeigen]Adobe PDF
[Details]216,5 KB in einer Datei
[ZIP-Datei erzeugen][PlugIn/Viewer Download]
Dateien vom 18.10.2005 / geändert 18.10.2005
URL für Lesezeichen:http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=4610
Kollektion:Publikationen
Status:Dokument veröffentlicht
Sprache:Englisch
Dokumententyp:Fachpublikation » Monographie
Medientyp:Text
Evaluationstyp:Für die Langzeitarchivierung vorgesehen
Dewey Decimal Classification:300 Sozialwissenschaften » 330 Wirtschaft » 330 Wirtschaft
Andere Dokumente dieser Kategorie
Beschreibungen:Abstract: Fair Play seems to have constitutional importance in both spheres: At the playground and within the institutional framework which sets the premises sport competition is subjected to. The recent initiative of the Italian government named "Salva-Calcio" (Save the football) violates European standards of fairness of competition. This article reveals the state aid character of "Salva-Calcio". It is furthermore shown that the specialty of "Salva-Calcio", imposing a tax cut for national Clubs, points towards a more general problem of the European state aid control: Any policy measure concerning the national tax system fulfils principally the criteria set by article 87/I Treaty Establishing the EU.

Zusammenfassung: Fair Play als Bedingung für funktionierenden Wettbewerb ist nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch abseits desselben, von den Rahmenbedingungen, unter denen sportliche Auseinandersetzung stattfinden, zu fordern. Dieser Idee widerspricht das von der italienischen Regierung eingeführte Salva-Calcio-Dekret, hinter welchem sich eine Beihilfe für italienische Fußballklubs verbirgt. Der vorliegende Beitrag offenbart den Beihilfencharakter der Maßnahme und verweist zugleich auf ein grundsätzliches Problem der Beihilfenkontrolle: Es wird gezeigt, dass jede steuerpolitische Maßnahme, die Vorteile für immobile Unternehmen hervorbringt, als eine wettbewerbswidrige Beihilfe charakterisiert werden kann. Eine solche Einlassung seitens der EU bedeutet somit eine massive finanzwirtschaftliche Kompetenzverschiebung auf die zentrale Ebene und eine Beschränkung des Steuerwettbewerbs der Jurisdiktionen.

Diskussionspapier / Technische Universität Ilmenau, Institut für Volkswirtschaftslehre ; 37
ISSN 0949-3859

Übersicht:
Diskussionspapiere / Technische Universität Ilmenau, Institut für Volkswirtschaftslehre

Hochschule/Fachbereich:Technische Universität Ilmenau » Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (bis 2013)
Dokument erstellt am: 18.10.2005
Dateien geändert am: 18.10.2005