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Titel:Zur Problematik einer theoretisch fundierten steuerlichen Gewinnermittlung
Autor:Prof. Dr. Schmiel, Ute [Autor]
Herausgeber: Verlag proWiWi [Herausgeber/Verleger]
Dateien:
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[Details]254,9 KB in einer Datei
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Dateien vom 21.06.2011 / geändert 21.06.2011
URL für Lesezeichen:http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=18577
URN (NBN):urn:nbn:de:gbv:ilm1-2011200411
Kollektion:Publikationen
Status:Dokument veröffentlicht
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Fachpublikation » Monographie
Medientyp:Text
Stichwörter:Gewinnermittlung ; Steuerbilanz ; International Financial Reporting Standards ; Bilanzsteuerrecht ; Deutschland ; Steuerrecht
Evaluationstyp:Für die Langzeitarchivierung vorgesehen
Dewey Decimal Classification:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften » 650 Management » 657 Buchhaltung
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Beschreibungen:ISSN 2192-4643 (Online)
ISSN 1866-2145 (Druckausgabe)
ISBN 978-3-940882-01-1 (Druckausgabe)

Zusammenfassung:
Die Frage nach einer „betriebswirtschaftlich adäquaten“ steuerlichen Gewinnermittlung hat in jüngerer Zeit im wissenschaftlichen Diskurs wieder verstärkt Beachtung gefunden. Ursächlich hierfür ist der Vorschlag, IAS/IFRS als „Starting Point“ für die steuerliche Gewinnermittlung zu wählen. Die steuerliche Gewinnermittlung ist theoretisch fundiert, wenn sie Zielen der Besteuerung entspricht, die ihrerseits aus einem zugrunde gelegten Wirtschaftsordnungsverständnis abgeleitet wurden. In der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre wird häufig auf ein neoklassisches Wirtschaftsordnungsverständnis und daraus folgend auf Ziele wie Investitionsneutralität oder erwünschte Investitionswirkungen rekurriert. Gegen ein solches Wirtschaftsordnungsverständnis werden in diesem Beitrag zahlreiche Argumente vorgetragen. Geht man hingegen von einem evolutorischen Wirtschaftsordnungsverständnis aus, resultieren hieraus als Ziele der Besteuerung „Relevanz von Liquiditätsproblemen“, „Vorteilhaftigkeit von Marktentscheidungen“ und „Förderung der Variationsfähigkeit“. Hieraus lassen sich grundlegende Prinzipien einer steuerlichen Gewinnkonzeption ableiten. Dabei wird unter anderem deutlich, dass die Steuerbilanzkonzeption des geltenden deutschen Rechts in ihren Grundzügen den aus einem evolutorischen Wirtschaftsordnungsverständnis hergeleiteten Zielen entspricht.

Abstract:
IAS/IFRS referred to as „starting point“ characterizes the proposition to outline discrete tax accounting principles. As far as possible and reasonable this concept should refer to IAS/IFRS. In relation to this suggestion the form of the determination of taxable profits is being recently again discussed. The question of the form of the determination of taxable income is only answerable in context with selected goals. These goals derive from a superior notion of economics. The goals of the determination of taxable income stated in literature are critically analysed and rejected in this article. Besides the necessary but not sufficient goal of objectiveness other guidelines of taxation can be stated if a notion of evolutionary economics is assumed. These guidelines are the “relevance of solvency problems”, the “profitability of market decisions” and the “possibilities of variation and their support”. As a result fundamental tax accounting principles can be obtained.
Quelle:Ilmenauer Schriften zur Betriebswirtschaftslehre ; 2007,2
Rechtliche Vermerke:© VERLAG proWiWi e. V., Ilmenau, 2007
Hochschule/Fachbereich:Technische Universität Ilmenau » Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (bis 2013)
Dokument erstellt am: 21.06.2011
Dateien geändert am: 21.06.2011