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Titel:Family-oriented requirements engineering
Autor:Jun.-Prof. Dr.-Ing. Streitferdt, Detlef [Autor]
Dateien:
[Dateien anzeigen]ASCII Text, Adobe PDF
[Details]3,94 MB in 3 Dateien
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Dateien vom 13.05.2004 / geändert 04.05.2006
URL für Lesezeichen:http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=1744
URN (NBN):urn:nbn:de:gbv:ilm1-2004000032
Kollektion:Dissertationen/Habilitationen
Status:Dokument veröffentlicht
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Dissertation
Medientyp:Text
Beitragende:Prof. Dr.-Ing. habil. Philippow, Ilka [Betreuer/Doktorvater]
Prof. Dr.-Ing. habil. Reschke, Dietrich [Gutachter]
Dr. Böckle, Günter [Gutachter]
Stichwörter:Requirements engineering; Produktlinie; Software Engineering; Formale Spezifikationstechnik; Komponente <Software>; Objektorientierung ; Softwareentwicklung ; Produktfamilie ; Merkmalsbeschreibungssprache ; Constraint-Programmierung ; Datenmodell
Evaluationstyp:Für die Langzeitarchivierung vorgesehen
Dewey Decimal Classification:000 Informatik, Informationswissenschaft, allgemeine Werke » 000 Informatik, Wissen, Systeme » 005 Programmierung, Programme, Daten
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Beschreibungen:Abstract (eng.)

Zusammenfassung:
Heutige Softwareprodukte sollen in kurzer Zeit bei gleichzeitig hoher Qualität entwickelt werden, wobei die Software-Technik dieser Forderung durch die Vorfertigung einzelner Komponenten gerecht wird. Die geplante und umfassende Wiederverwendung von Komponenten innerhalb einer Anwendungsdomäne wird durch das Konzept der Systemfamilienentwicklung unterstützt. Eine Systemfamilie basiert auf einer Referenzarchitektur, die aus Anteilen besteht, die allen Familienmitgliedern gemein sind und Anteilen, die optional sind. In allen Phasen der Systemfamilienentwicklung müssen gemeinsame und optionale Anteile berücksichtigt und korrekt verarbeitet werden, wobei Fehler in der Requirements-Engineering-Phase, dem Beginn der Entwicklung, den größten wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen. In dieser Arbeit zeigt die Analyse der Requirements-Engineering-Phase der Systemfamilienentwicklung, dass die Systemfamilienmodelle der meisten, existierenden Ansätze auf der Merkmalmodellierung basieren, die jedoch inkonsistent und nicht automatisiert verarbeitbar ist. Der hier beschriebene Lösungsansatz ? Family-Oriented Requirements Engineering (FORE) ? erweitert Merkmalmodelle und integriert sie in ein neues Datenmodell, das alle im Verlauf der Requirements-Engineering-Phase erarbeiteten Informationen enthält. Zur Modellierung aller Abhängigkeiten innerhalb von Merkmalmodellen und von Merkmalen zu weiteren Modellelementen bietet FORE die neue Feature Constraint Language (FCL) mit 30 vordefinierten Beziehungen an, wodurch Systemfamilienmodelle überprüfbar sind. Durch die kundenspezifische Auswahl von Merkmalen wird ein Familienmitglied basierend auf der Systemfamilie abgeleitet. Die erweiterten Merkmalmodelle von FORE ermöglichen die automatisierte Überprüfung einer Merkmalauswahl, sodass nur gültige Familienmitglieder abgeleitet werden können. Sowohl die Entwicklung eines Systemfamilienmodells als auch die Ableitung von Familienmitgliedern werden durch den FORE-Entwicklungsprozess unterstützt, der existierende Ansätze und die erweiterte Merkmalmodellierung in einem Requirements-Engineering-Prozess für Systemfamilien integriert. Anhand eines Prototyps wird die Realisierbarkeit des Lösungsansatzes gezeigt, indem das FORE-Datenmodell in eine XML-Struktur umgesetzt und die Benutzung des Prototyps dem FORE-Entwicklungsprozess folgt. FORE wurde im Rahmen eines universitären Projektes, wie auch durch diverse studentische Arbeiten mit Industriepartnern überprüft. Die Ergebnisse dieser Arbeiten haben die Praxistauglichkeit von FORE gezeigt, den Prozess und das Datenmodell verbessert und dessen Grenzen aufgezeigt.
Hochschule/Fachbereich:Technische Universität Ilmenau » Fakultät für Informatik und Automatisierung
Dokument erstellt am: 13.05.2004
Dateien geändert am: 04.05.2006
Datum der Promotion: 23.04.2004