Powered by MyCoRe


Titel:Ein weiteres Fragment des 'Registrum rubricarum' der 36zeiligen Bibel
Weiterer Titel:A new fragment of the 36-line Bible 'Registrum rubricarum'
Autor:Dr. Pfeil, Brigitte [Autor]
Dateien:
[Dateien anzeigen]ASCII Text, Adobe PDF
[Details]410,7 KB in 2 Dateien
[ZIP-Datei erzeugen][PlugIn/Viewer Download]
Dateien vom 25.04.2008 / geändert 28.04.2008
URL für Lesezeichen:http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=10490
URN (NBN):urn:nbn:de:gbv:547-200800371
Kollektion:Publikationen
Status:Dokument veröffentlicht
Sprache:Deutsch
Dokumententyp:Fachpublikation » Aufsatz
Medientyp:Text
Stichwörter:36zeilige Bibel, B36, Fragment, Inkunabel, Rubrikenverzeichnis, Halle, Universitäts- und Landesbibliothek, Bamberg, Dominikaner, Eichstätt, Adam von Schaumberg, Georg von Schaumberg, Philipp Döbner, Philippus Dorothaeus Uropetraeus
Evaluationstyp:Für die Langzeitarchivierung vorgesehen
Beschreibungen:Bei der DFG-geförderten Katalogisierung der deutschen und niederländischen Handschriften des Mittelalters in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) wurde ein weiteres Fragment des 'Registrum rubricarum' der 36zeiligen Bibel (B36) in einem spätmittelalterlichen Einband gefunden. Damit erhöht sich die Zahl der nun bekannten Fragmente auf 6.
Es handelt sich um die obere Hälfte (Zeilen 1-20) von Blatt 3 des Registrums, das zerschnitten als vorderer und hinterer Spiegel im Einband einer Papierhandschrift aus dem 3. Viertel des 15. Jahrhunderts dient. Der Text des Fragments ist identisch mit den entsprechenden Partien des Fragmentes in Bamberg, Staatsbibliothek, Inc. Typ A VIII 9/1.
Der Einband, in dem sich das Fragment fand, wurde wohl um 1470 in Eichstätt (Dominikanerkloster) gebunden.
Die Handschrift selbst befand sich seit dem 15. Jahrhundert im Besitz des fränkischen Adelsgeschlechts von Schaumberg und wurde 1646 von Johann Ludwig von Schaumberg zu Schney und Leiterbach an Philippus Dorothaeus Uropetraeus (alias Philipp Döbner) verschenkt. Ihr weitere Besitzgeschichte ist unbekannt. Nach dem 2. Weltkrieg kam der Codex in die ULB Halle.

During the catalogueing of german and dutch mediaeval manuscripts in the Universitäts- und Landesbibliothek of Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) – supported by the DFG – the autor found a new fragment of a 36-line Bible (B36) 'Registrum rubricarum' in a late mediaeval binding. This find increases the number of known fragments to 6.
The fragment was the upper half (line 1-20) of the 3rd Registrum-leaf and was cut again into two halfs, now used as pastedowns in a paper-manuscript of the 3rd quarter of the 15th century. The now found fragment ist identical with the corresponding parts of the Bamberg fragment in Staatsbibliothek, Inc. Typ A VIII 9/1.
The Halle codex probably was bound around 1470 in Eichstätt (convent of the Dominicans).
Rechtliche Vermerke:© Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung der Publikationen sowie deren elektronische Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Hochschule/Fachbereich:Universität Erfurt » Universitäts- und Forschungsbibliothek
Dokument erstellt am: 23.04.2008
Dateien geändert am: 28.04.2008